Mainz

Kurzbeschreibung von Mainz

  • foodsharing Bezirk seit 2014
  • Anzahl Kooperationen: 95 laufenden Kooperationen
  • Besonderes: Wir sind sehr aktiv im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.

(Stand: November 2020)

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Lokale Gruppe

  • Foodsaver: etwa 300 aktive foodsaver*innen, 5 Botschafter*innen
  • AbholerInnen mind. einmal im Monat: 200-300
  • Engagierte über Abholungen hinaus: ca. 90

Stand November 2020 haben wir 345655 kg Lebensmittel gerettet bei 39680 Rettungseinsätzen. Durch Corona/Covid19 sind auch noch viele Tafelersatzabholungen dazugekommen und es konnten sich spontan viele neue Teams bilden.

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foodsharing in Zeiten von Corona

Seit März veröffentlichen die Mainzer Botschafter*innen interne Updates in Bezug auf den die Pandemie. Als die Mainzer Tafel schließen musste hat foodsharing die meisten Kooperation der Tafel kurzfristig übernommen. Dadurch konnten große Mengen an Lebensmitteln weiterverteilt werden. Es gab auch eine enge Zusammenarbeit von foodsharing mit Mainzer Organisationen der Wohnungslosenhilfe.

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Öffentlicher Fairteiler

Es gibt mittlerweile für fast jeden Stadtteil in Mainz einen eigenen Fairteiler.

Außerdem gibt es WhatsApp- und/oder Telegramgruppen in den Stadtteilen für die Weiterverteilung der Lebensmittel. Zudem gibt es eine Facebookgruppe für Mainz und Umgebung

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Öffentlichkeitsarbeit Team

Die Öffentlichkeitsarbeitsgruppe in Mainz ist eher offen und lose in ihrer Zusammenstellung, aber das liegt auch daran, dass es so viele engagierte Menschen in der Gruppe gibt, die sich bei verschiedenen und zahlreichen Projekten einbringen. Wir haben die Öffentlichkeitsarbeitsgruppe in Form eines Betriebs angelegt und es sind ca. 100 Foodsaver*innen und davon etwa 30 Aktive in diesem Betrieb. Für das Voranbringen von Mainz als foodsharing Stadt haben wir auch noch eine Politik-Arbeitsgruppe.

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Info Stände

Foodsharing Mainz tritt vor allem bei Demos und im Rahmen (umwelt-)politischer Veranstaltungen und Festivals auf. Es gab bereits Infostände und Lebensmittel-Fairteilungen bei Fridays for Future, dem OpenOhr Festival, dem Herzblick Festival, dem Mädchentag der Mainzer Jugendzentren sowie mehrere Infostände in Kooperationen mit der BUNDjugend im Bereich des Projekts Essen.Macht. und viele mehr ;)

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Öffentliche Rettung

Es gibt eine Betriebsgruppe um die (Groß-)Abholungen bei den vielen Stadtfesten zu organisieren - zuletzt beim Weihnachtsmarkt.

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Events

Seit einigen Jahren organisiert Foodsharing Mainz den Foodsharing-Brunch in wechselnden Locations.

Zusammen mit dem Kochbus Rheinland-Pfalz und der BUNDjugend organisierte foodsharing eine Schnippeldisko auf dem Marktplatz. Gemeinsam mit Passanten wurden hier zuvor auf dem Markt gerettete Lebensmittel verkocht, verzerrt und Gespräche über Lebenmittelverschwendung geführt.

Dieses Jahr fand der Tag des Offenen Fairteilers im Rahmen der ersten bundesweiten Aktionswoche "Deutschland rettet Lebensmittel! - Zu gut für die Tonne" an sieben verschiedenen Standorten in Mainz zeitgleich statt. Es gab zum einen Stände mit Infos, Spielen, Aktionen und mehr zu Lebensmittelverschwendung und zum anderen Fairteil-Aktionen.

Auf unserer Instagram-Seite könnt ihr euch noch mehr Fotos zu diesen und anderen Aktionen ansehen:

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Events mit Beteiligung der öffentlichen Hand

In Zusammenarbeit mit den Entsorgungsbetrieben der Stadt machte Foodsharing Mainz mit einer „Mülltonnenaktion“ aufmerksam auf die riesigen Mengen an Lebensmitteln, die innerhalb von 24 Stunden weggeworfen werden würden. Die Entsorgungsbetriebe stellten hierzu neue Biotonnen zur Verfügung. Diese wurden mit den geretteten Lebensmitteln gefüllt und dann an Passant*innen verteilt. Es waren noch weitere Tische nötig um die Menge an Lebensmittel unterzubringen.

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Öffentliche Kommunikation

Die Stadt Mainz hat einen nachhaltigen Stadtplan herausgegeben. Die Standorte der Fairteiler wurden auch darin aufgenommen.

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Runder Tisch

Erste Schritte zur Gründung eines Ernährungsrats wurden im Frühjahr 2020 angegangen. Es gab zwei Video-Konferenzen, um Menschen aus verschieden Bewegungen, Organisationen und Parteien zu vernetzen. Zurzeit gibt es eine gemeinsame Mailing-Liste, aber die angedachten Aktivitäten wurden verschoben auf Grund der Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit Covid19.   

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Lebensmittelanbau

Seit 2015 gibt es eine solidarische Landwirtschaft in Mainz. Im Laufe der Zeit konnte die Fläche erweitert werden und mittlerweile zählt der Verein über 300 Menschen.

Außerdem gibt es die Marktschwärmerei in Mainz-Marienborn, die den Menschen, die wissen wollen, woher ihre Lebensmittel kommen, mit regionalen Erzeugern zusammenbringt. Geboten wird eine Vielfalt an guten, qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus der Region. 